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So gelingt Dir ein magischer erster Satz.

Aktualisiert: 19. März

Wie du mit einer Nuss und einer Marille von Beginn weg die Aufmerksamkeit weckst.

  1. Liebst du langweilige Präsentationen?

  2. Liebst du Vortragende, die einfach ihre Unterlagen ablesen?

  3. Glaubst du, dass sich durch die Umstellung auf Homeoffice die (Online)-Meetings verbessern?


Wenn du mit "Nein" geantwortet hast, dann ist dieser Artikel richtig für dich.

Wie oft warst du in einem Meeting mit folgender Gliederung:


  • Einleitung: "Herzlich Willkommen".

  • 20 Minuten Probleme mit Zahlen, Daten, Fakten aufzeigen in einem Powerpoint Layout. Mit 7 Aufzählungszeichen in Schriftgröße 10 Punkt.

  • Anreißen von Lösungen mit Einblicken in Bücher und berühmte Unternehmen.

  • Dann beginnt die erste Gruppenarbeit mit "Wie können wir jetzt den Kunden/Vertrieb/KollegInnen unterstützen"?


Nutze jetzt die Zeit, Deine Meetingstruktur zu verbessern, denn gerade im Home-office, wenn sich nur die Möglichkeit von Online-Meetings bietet, ist es noch schwieriger die Aufmerksamkeit zu halten und die TeilnehmerInnen in die Aktivität zu bringen.


Zusätzlich ist es wichtig zu wissen, welche technischen Möglichkeiten dir die einzelnen Softwareanbieter für ein interaktives Meeting zur Verfügung stellen.


Nun lass uns doch Schwung in die Meetings bringen. Egal ob Online oder Offline:


3 Tipps für einen interaktiven Einstieg:


1) Vermeide: Warten bis der andere zu Reden beginnt. 
Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste für ein gelungenes Meeting!

Wie bereitest du dich auf ein Meeting, auf einen Workshop vor? Egal, ob du nun eingeladen bist oder selbst der Moderator des Meetings bist. Jeder möchte wissen, was ihn/sie erwartet. Wir wollen Orientierung.


Am besten, du bereitest dich mit der "Kopf-Herz-Hand" Methode vor und stellst dir folgende Fragen:

  • Kopf: Was sollen die TeilnehmerInnen nach diesem Meeting wissen? (Welche Wissensbereiche sollen in Erinnerung bleiben.)

  • Herz: Was sollen die TeilnehmerInnen in diesem Meeting erleben? (Wie schaffe ich es, nicht nur vorzutragen, sondern die TeilnehmerInnen in Aktivität zu bringen)

  • Hand: Was sollen die TeilnehmerInnen nach meinem Meeting tun? (Welche Handlungsanleitung/Botschaft soll die TeilnehmerInnen in die Umsetzung bringen)


Wenn du selbst "nur" TeilnehmerIn bist, stelle dir diese Fragen selbst und welche Antwort du dir erwartest. So trägt jeder zu einem effizienten und energievollen Meeting bei.


2) Wirf den Satz "Herzlich Willkommen" beim Start deines Meetings endlich in die Tonne.

Er ist ganz einfach langweilig und abgedroschen. Doch was nun? Wie beginnst du nun?


Einer der Varianten, die du in meinem Online-Kurs erleben wirst, ist der Start mit der "Nuss" und der "Marille".


Die Nuss steht für das "Problem": Du besorgst dir ganze Walnüsse. Wenn du 3 Herausforderungen ansprechen möchtest, dann nimm 3 Walnüsse für dieses Meeting mit. Du nimmst eine Nuss nach der andern in die Hand und erzählst, warum das Meeting heute wichtig ist, was ist der Anlass auf den du reagierst (reagieren musst).


Die Marille steht für die "Lösung": Dafür habe ich mir getrocknete Marillen besorgt. Ich nehme mir wieder genauso so viele Marillen, wie ich Lösungen anbieten kann. Dann erzählst du, an welche Lösungen du gedacht hast und lädst anschließend deine MeetingteilnehmerInnen ein, ihre Probleme und Lösungen zu diskutieren. Wenn du keine Lösungen hast, auch gut. Dann ist es vielleicht der Anlass, diese jetzt in dem Meeting zu erarbeiten.


Wenn du diese Variante wählst, ist dir folgendes sicher:

  • Du hast die volle Aufmerksamkeit.

  • Du hast keine Vorbereitungszeit mit einer Powerpointfolie mit 3-8 verschiedenen Punkten.

  • Du erzählst was dich bewegt und erreichst dadurch die Teilnehmerinnen viel besser!


Und jetzt kommt noch das "Sahnehäubchen", du startest gleich mit der ersten Interaktion. Dadurch holst du die Probleme und (möglichen) Lösungen auch schon von deinen TeilnehmerInnen ab: Mit dem Online-Meeting Programm zoom.us hast du in der kostenfreien Variante auch schon Breakout-Räume inkludiert.



Das bedeutet, du kannst die TeilnehmerInnen deines Online-Meetings in die Aktivität bringen und im Anschluss die Meinungen der Gruppen abholen. Du lädst deine TeilnehmerInnen ein, zu zweit zu diskutieren und die Gegenstände zu nehmen, die sich gerade bei ihnen/bei ihr zu Haus befinden.


3) Nutze Break-Out-Räume bei Online-Meetings!

So können deine TeilnehmerInnen in unterschiedlichen Gruppen zusammengehen und du (und auch die anderen TeilnehmerInnen) hören nicht, was gesprochen wird.


Du hast Lust, mehr Tipps auszuprobieren?

Dann sichere Dir hier Deinen kostenfreien E-Mail-Kurs und gestalte Deinen magischen ersten Satz!

Nimm langweilige Meetings als Anlass dich zu verbessern. Kritisiere nicht, sondern zeige wie es anders geht. Zeige den Kritikern bessere Wege auf.


Nicht durch Worte. Durch Ergebnisse.


Lass dich nicht entmutigen. Beginne mit einem Punkt!






Dann gewinnst du ein Mehr an Meetingergebnissen und Erlebnissen.

  1. Deine Teilnehmerinnen gehen energiegeladen und mit einem klaren Kopf aus dem Meeting.

  2. Du stärkst damit den Zusammenhalt und förderst das Vertrauen!

  3. Du förderst die Eigenverantwortung jedes Teilnehmers!


Ansonsten wirst du untergehen. In einem Meer an nutzlosen Meetings. Und die TeilnehmerInnen wirken in ein oder zwei Wochen vielleicht so ... wie meine Kater Jackpot und Kater Monsieur Claude auf diesem Foto ... sagen wir, ein wenig distanziert?



Gestalte anders, sei MERKwürdig und stärke den Zusammenhalt ... noch mehr in Meetings.



Deine Monika.


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