Unklarheit raubt Lebenszeit. 4 Fragen, die in Meetings Klarheit schaffen.

Aktualisiert: Sept 29





Nerven dich auch Menschen, die Unklarheit verbreiten? Doch was bedeutet für jeden einzelnen Unklarheit? Deine Lebenszeit und die deiner Mitmenschen ist so kostbar. Sehen es alle TeilnehmerInnen als einen Akt von Respekt an, gut vorbereitet und klar in eure (Online-) Meetings zu gehen?

Mit diesen 4 Fragestellungen gelingt Klarheit in Meetings deutlich besser.


1. Wie sieht deine Vorbereitung für das nächste Meeting aus?

Welche Fragen stellst du dir als Moderator/in oder als Teilnehmer/in, bevor du in ein Meeting "gehst"? Hilfreich sind folgende Fragestellungen vorab:


  • Was möchte ich in diesem Meeting erreichen? Was soll dein Gegenüber (und du selbst) wissen, was soll er/sie können und was soll er oder sie tun?

  • Was will ich verstehen, was soll der andere verstehen?

  • Wie soll sich der/die Andere fühlen?



Sende diese Fragestellungen vorab auch deinen KollegInnen! Ich garantiere dir, deine Meetings werden um so vieles wirksamer und energievoller verlaufen, wenn sich jede(r) Gedanken dazu macht.


Bist du auch der oder die Moderatorin des nächsten Meetings? Dann stelle dir diese Fragen zuerst und gestalte erst danach deinen roten Faden für die Präsentation.


2) Was versteht jeder MeetingteilnehmerIn unter Klarheit?

Jeder hat eine andere Sichtweise. Jeden bewegt zu diesem Thema etwas Anderes. Weißt du, wie dein Gegenüber darüber denkt? Schaffe Klarheit und beraume dafür im nächsten Meeting 15 Minuten Zeit ein:


  • Erkläre kurz, warum dir Klarheit heute wichtig ist und lade deine KollegInnen dazu ein, mit dir kurz zu diskutieren.

  • Vermeide es, Fragen einfach in den "Raum zu werfen" und warten bis der Erste antwortet. So dauern Ergebnisse ewig und du bekommst nur einen Teil der wirklichen Gedanken des Einzelnen.

  • Deswegen überlege dir vorab: Mit welcher Fragestellung bekommst du die Gruppe in Gang und wie schaffst du es Online zu diskutieren?


Eine Variante für diese Vorgehensweise mit der Plattform "Zoom":


  • Du nutzt die Breakouträume bei der Meeting-Plattform Zoom.

  • Du schreibst deine Frage nun in den Chat: "Was sind die Charakteristika für Klarheit in Meetings?"

  • Dann moderierst du die Breakout-Session (hier findest du die Einstellungen, die du vor dem Meeting setzen musst) an und lässt die TeilnehmerInnen zu 3 (je nach Gruppengröße) ca. 5 Minuten diskutieren.

  • Die Ergebnisse werden anschließend auf dem Whiteboard notiert und zusammengefasst.

  • Du kannst daraus auch eine Meeting-"Genussregel" definieren. Haltet auf jeden Fall schriftlich fest, wie das Team Klarheit leben möchte. So kannst du bei Bedarf wieder darauf zurückkommen.

  • "In echt" lasse ich Regeln gerne von jedem/jeder Einzelnen unterschreiben. Das hat bedeutend mehr Wirkung. Online kannst du das Whiteboard dafür nutzen.


3) Welche (Lern-)Fragen stellst du heute?

Klar zu sein, bedeutet nicht alles wissen zu müssen. Nimm den Druck raus! Es geht darum, gemeinsam an etwas zu arbeiten. Es geht nicht darum, dass einer alles weiß, sondern durch unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen Probleme zu bereinigen, Lösungen zu finden, etc.


Klar zu sein, bedeutet viel mehr die richtigen Fragen zu stellen!

Es macht z.B. einen Unterschied, ob ich die Frage stelle:

  • Wie gestalten wir unsere Online-Meetings? oder ob ich frage:

  • Was müssen wir tun, damit uns die TeilnehmerInnen nach 15 Minuten in den Tiefschlaf verfallen?

Durch die zweite Fragestellung machst du Lust aufs Antworten und jeder hat klar ein Bild vor Augen, was NICHT passieren darf. Die Antworten "sprudeln" heraus, es fällt jedem leicht.

Bei der ersten Fragestellung haben (fast alle) gleich mal Fragenzeichen vor Augen, denn keiner weiß vermutlich auf Anhieb, was zu einem positiven Ergebnis führt.


Fragen können mächtig sein, sie leiten uns schon beim Aufstehen. "Wie ist das Wetter heute .. was ziehe ich an .. vielleicht im Homeoffice doch mal keine Jogginghose" ;-) usw. Die Fragestellung beeinflusst deine Emotionen und deine Empfindungen.


Hör doch mal in dich hinein. Womit geht es dir besser:


Im "Kritiker-Frage-Modus":

  • Wer hat Schuld?

  • Wie kann ich beweisen, dass ich recht habe?

  • Geh bitte, ned scho wieda (auf gut österreichisch :-)


.... oder im "Lern-Frage-Modus":

  • Wofür bin ich verantwortlich?

  • Was kann ich lernen? Was ist von Nutzen?

  • Welche Schritte sind sinnvoll?


Mehr zu guten Fragestellungen findest du (unter anderem) in diesen

zwei Bücher:


Entweder hast du deine Fragen, oder deine Fragen haben dich.

Zitat aus "Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen". (Link s.ob Seite 54)


4) Warum duldest du Unklarheit?

Wir trauen uns oft nicht klar zu sein. Was glaubst du, warum das so ist? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?


Wir haben vielleicht "Angst", unsympathisch zu wirken?

Wir mögen es, weil es bequem ist?

Wir sprechen es nicht an, weil wir es nicht als unsere Aufgabe ansehen?


Doch sei dir bewusst: Was wir dulden, fördern wir.


Wenn du weiterhin Unklarheit duldest, wird sich die Unklarheit verstärken.

In diesem Sinne: Dulde keine Unklarheit! Sondern finde Wege, die Klarheit in deinen Meetings zu fördern und zu fordern.


Wenn du Interesse hast, Methoden und Tools kennenzulernen, die du nutzen kannst, um klare und energievolle Meetings zu gestalten, dann buche Deinen "Kennenlerntermin".

Warum mit mir, mit uns? Hier findest du eine der Rezensionen aus der letzten Modulreihe.

Danke an Evelyne für dein wertschätzendes Feedback!


Nimm langweilige Meetings als Anlass dich zu verbessern. Kritisiere nicht, sondern zeige wie es anders geht. Zeige den Kritikern bessere Wege auf.


Nicht durch Worte. Durch Ergebnisse.


Lass dich nicht entmutigen. Beginne mit einer der vier Fragestellungen.


Dann gewinnst du ein Mehr an Meetingergebnissen und Erlebnissen.

  1. Deine Teilnehmerinnen gehen energiegeladen und mit einem klaren Kopf aus dem Meeting.

  2. Du stärkst damit den Zusammenhalt und förderst das Vertrauen!

  3. Du förderst die Eigenverantwortung jedes Teilnehmers!


Ansonsten wirst du untergehen. In einem Meer an nutzlosen Meetings.


Gestalte anders, sei MERKwürdig und stärke den Zusammenhalt ... noch mehr in Meetings.


Deine Monika.


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